Wohin soll 2022 die Reise gehen?

Die Corona-Pandemie hat unsere gewohnte berufliche und private Mobilität, den internationalen und auch nationalen Tourismus stark beeinträchtigt. Vielen stellt sich die Frage, ob Reisen jemals wieder so unbeschwert sein kann. Doch das neue Jahr lässt zuversichtlicher und hoffnungsvoller blicken. Unsere Reiseempfehlungen für 2022 sind nicht zu exotisch gewählt, denn wir sind uns natürlich bewusst, dass uns das Auftauchen neuer Virusvarianten, die obligatorischen Testvorschriften, die mögliche Verschärfung von Einreise-, Quarantäne- und Hygienemaßnahmen und der noch nicht weltweit einheitliche Impfschutz die Spontanität und die Freude am Abenteuer auch noch im neuen Jahr beeinträchtigen könnten und von Reisenden viel Flexibilität erfordern. Wir haben uns daher auf Gegenden konzentriert, die unter Berücksichtigung dieser Aspekte geografisch näher liegen und auch bis dato vielen Reisenden noch unbekannt sind. Sie liegen abseits der bekannten Touristenpfade und sind aber nicht minder traumhaft schön. Wir werden in Italien beginnen und dann unser Angebot auf Europa und einige Ziele in Übersee ausweiten. Nicht nur in Zeiten einer Pandemie ist ein preiswerter Mietwagen die beste Lösung. Er bietet Ihnen neben Sicherheit und Hygiene auch mehr Autonomie und Flexibilität. Auf dem Portal des Autovermittlers Auto Europe finden Sie die günstigsten Angebote für Leihwagen verschiedenster Kategorien vom Kleinstwagen bis hin zu Vans, Luxusautos und sogar Wohnmobile. Mit fast 70 Jahren Erfahrung in der Mietwagenbranche kooperiert Auto Europe mit allen großen Autovermietungen und vermittelt Leihfahrzeuge an fast 24.000 Abholstellen weltweit.

Kurioserweise ist das eigene Herkunftsland oft das Land, das man am wenigsten kennt. In den letzten Jahren haben auch viele Italiener begonnen, ihre Heimat nach und nach wiederzuentdecken. Das an der Grenze zu Österreich und Slowenien gelegene Friuli-Venezia-Giulia  gehört sicherlich zu den am wenigsten bekannten Regionen Italiens. Dabei hat die Region so viel zu bieten, es ist für jeden etwas dabei! In nur anderthalb Stunden Fahrzeit von Nord nach Süd erleben Sie einen Querschnitt der schönen Landschaft: von den friaulischen Alpen und Voralpen über die Hügellandschaft im Zentrum, die dann in die Ebene abfällt und die Küste der Adria erreicht. Friuli lag schon immer an der Peripherie Italiens, aber bei genauer Betrachtung erkennt man sofort, dass die Region viel stärker auf Mitteleuropa ausgerichtet ist. Ein Großteil der Region befand sich fast ein halbes Jahrhundert lang unter habsburgischer Herrschaft. Die Hauptstadt Triest, ein verstecktes Juwel, war das letzte Gebiet, das Italien beitrat. Starten Sie Ihre Besichtigungstour in Triest, am besten auf der Piazza Unità d’Italia mit ihren majestätischen und eleganten Gebäuden, die vom Reichtum und der Bedeutung dieses Ortes als einziger Zugang zum Meer während der österreichisch-ungarischen Monarchie zeugen. Triest war eine multiethnische, multireligiöse und kulturell lebendige Stadt, in der führende Persönlichkeiten wie Umberto Saba, Italo Svevo und sogar James Joyce etliche Jahre verbrachten. Ferdinand Maximilian von Habsburg hinterließ ein spektakuläres Denkmal: Schloss Miramare, eine für seine geliebte Charlotte errichtete Residenz, die heute eines der meistbesuchten Schlossmuseen Italiens ist. Hinter Triest erstreckt sich eine Karsthochfläche mit malerischen Dörfern und schönen Wegen, von denen man einen atemberaubenden Blick auf den Golf hat.

Wenn Sie Triest verlassen und die Küste in Richtung Udine hinauffahren, empfehlen wir einen Halt in Duino, das für sein elegantes Schloss und den berühmten Rilke-Pfad berühmt ist: ein von mediterraner Macchia umgebener Klippenweg, der zur Bucht von Sistiana führt. Hier genießen Sie nicht nur einen traumhaften Blick auf Triest, sondern können auch noch in der schönen Bucht baden. Udine ist die zweitgrößte Stadt der Region und auf alle Fälle wert, bei einem gemütlichen Spaziergang durch das angenehme Stadtzentrum entdeckt zu werden. Die Stadt wird von der Loggia Lionello im venezianischen Stil und dem auf einem Hügel gelegenen Schloss dominiert. Ein lohnenswerter Abstecher führt in das etwa eine halbe Stunde von Udine entfernte San Daniele del Friuli, in dem der gleichnamige Prosciutto Crudo hergestellt wird, der mit dem Parmaschinken konkurriert. San Daniele liegt auf einem Hügel, an dessen Hängen sich mehrere Schinkenfabriken befinden. Buchen Sie eine Führung und einen Tisch in einem der zahlreichen Restaurants. Das beste Gebiet für Weinliebhaber sind die Colli Orientali in der Nähe von Cividale. Neben dem Besuch eines Weinguts mit Weinprobe sollten Sie auch Cividale mit der Teufelsbrücke, dem Archäologischen Nationalmuseum der Langobarden und dem Langobarden-Tempel besuchen. Im Winter zum Skifahren und im Sommer zum Wandern sind Ravascletto und Sauris die richtigen Adressen und das zu erschwinglicheren Preisen als in den bekannteren italienischen Ferienorten. Im Sommer sind die Seebäder Lignano Sabbiadoro, Bibione und Grado eine gute Alternative zu den beliebten Badeorten Rimini und Riccione.

Nicht weit von Friuli, quasi eine Alpenpassüberquerung entfernt, liegt Kärnten. Das südlichste Bundesland Österreichs ist reich an Seen, eingebettet zwischen imposanten Alpengipfeln, ideal für den Wintersport und generell für einen erholsamen Urlaub an der frischen Luft. Die Hotels sind sehr gut ausgestattet und einige haben sich auf die Unterbringung von Familien mit besonderem Augenmerk auf junge Gäste spezialisiert. Der Millstätter See mit der Benediktinerabtei Millstatt und dem Villen- und Statuenweg ist einer der vielen Seen Kärntens. Eine Stunde entfernt in Richtung Lienz liegen die Hohen Tauern mit der majestätischen Pasterze. Ebenfalls kurz hinter der friulischen Grenze, aber in östlicher Richtung, haben Sie die Möglichkeit, eine idyllische Tour entlang der istrischen bis zur dalmatinischen Küste mit vielen lohnenswerten Stopps und Umwegen zu unternehmen. Die angenehmste und beste Möglichkeit, die traumhafte Gegend zu entdecken ist ein Mietwagen in Slowenien. Starten Sie in Pula, an der Spitze Istriens mit seiner majestätischen römischen Arena, dann geht es weiter nach Rijeka, Zadar und schließlich Split. Wenn Sie noch mehr sehen möchten, können Sie einen Abstecher nach Kotor in Montenegro machen. Split ist berühmt für den Diokletianpalast, der auch Schauplatz mehrerer Episoden von Games of Thrones war, während Kotor für seine malerische Altstadt und seine Lage in der Nähe der Boka Kotorska-Straße bekannt ist.

Wer subtropische Hitze sucht, ohne dabei nach Brasilien oder Afrika reisen zu müssen, dem empfehlen wir die Kanarischen Inseln und Madeira, die im Atlantik vor der marokkanischen Küste liegen. Die Flugzeit ist relativ kurz, die Kanaren gehören zu Spanien und Madeira zu Portugal, kurzum ein Urlaub ist sehr leicht zu organisieren, da weder ein Visum noch ein Währungswechsel erforderlich ist. Gran Canaria ist die drittgrößte Insel der Kanaren, die Hauptstadt ist Las Palmas. Diese Insel ist sehr lebendig und authentisch und die schönsten Abschnitte sind natürlich auch die am schwierigsten zu erreichenden: das steile bergige Landesinnere und die Nordostküste mit ihren mondähnlichen Canyon-Landschaften. Selbst das winzige Madeira ist größtenteils bergig und lädt zum Wandern und Faulenzen am Strand ein. Aufgrund der klimatischen Verhältnisse und des Breitengrades werden sowohl auf den Kanarischen Inseln als auch auf Madeira tropische Früchte wie Bananen und Zuckerrohr angebaut.

Mauritius, eine traumhafte Insel im Indischen Ozean östlich von Madagaskar, ist von der Entfernung her eine etwas größere Herausforderung. Vor der Unabhängigkeit im Jahr 1947 war es zunächst unter niederländischer, dann unter französischer und schließlich unter britischer Herrschaft. Aufgrund seiner kompakten Größe kann man die schönsten Ecken und Strände mit einem Mietwagen einfach und bequem entdecken. Das Klima ermöglichte den Anbau von Zucker, Tee und Vanille in Plantagen, weshalb Arbeitskräfte vor allem aus Afrika und Indien auf die Insel kamen. Die Insel ist ein bunter Schmelztiegel der Kulturen, mit Kreolen, Indomauritiern, den Nachkommen arabischer Seefahrer, Sinomauritiern etc. Ureinwohner gibt es auf Mauritius nicht, die Insel war vor der Kolonialisierung unbewohnt. Die Hauptstadt Port Luis ist ein perfektes Beispiel für die ethnische Zusammensetzung. Auf dem Markt können Sie Spezialitäten aus all diesen Küchen probieren und die verschiedenen Gotteshäuser kennenlernen, wie zum Beispiel die christlichen Kirchen St. James und St. Luis und die weiße Jummah-Moschee, die kurioserweise im chinesischen Viertel liegt. Im Hinblick auf den Hinduismus empfehlen wir einen Besuch der großen hinduistischen Pilgerstätte Grand Bassin, von Hindus auch Ganga Talao (See des Ganges) genannt. Der Legende nach ist dieser kleine vulkanische See mit dem heiligen Fluss Ganges in Indien verbunden. Am Ufer des Sees wurden mehrere Tempelanlagen und Schreine errichtet. Nicht weit entfernt liegen die Teeplantagen von Bois Cheri, in denen Sie eine Pause einlegen und eine Tasse Tee trinken können, der Black River Gorge Nature Park, die Chamarel-Wasserfälle und der Seven Coloured Earth Geopark, ein wahres Fest für Naturliebhaber. Weiter nördlich in Pamplemousse können Sie das Museum L’Aventure du Sucre besuchen, das sich mit der Verarbeitung von Zuckerrohr beschäftigt, sowie den üppigen botanischen Garten. Sie fragen sich vielleicht, warum wir Mauritius` Strände noch nicht erwähnt haben… Der Reichtum an Reizen, den diese kleine Insel bietet, ist schier unendlich. Aber jetzt ist es an der Zeit, Sie zu einem Bootsausflug zur Blue Bay einzuladen, um die farbenprächtigen Fische, die das Riff bewohnen, bequem vom Glasboden aus oder beim Schnorcheln zu beobachten.

Auf unserer To-see-Liste haben wir Nordeuropa ein wenig vernachlässigt, deshalb möchten wir Ihnen abschließend das wunderschöne Norwegen empfehlen, das sowohl landschaftlich als auch in Bezug auf Kunst und Kultur seine Besucher sehr beeindruckt. Da das Land zwar sehr schmal ist, aber eine 1.750 Kilometer lange Nord-Süd-Ausdehnung hat, ist es ratsam, zuerst den südlichen Teil mit den Städten Oslo, Kristiansand, Stavanger und Bergen zu besuchen und dabei von der Hauptstadt entlang der Ostseeküste bis nach Bergen, das an der Nordsee liegt, zu fahren. Das Munch-Museum, die Nationalgalerie und der Vigeland-Park mit seinen über zweihundert Skulpturen geben einen Eindruck von der hohen Lebensqualität und dem künstlerischen Reichtum Oslos. Der Roadtrip geht weiter mit einem Besichtigungsprogramm, das mit spektakulären Fjorden und malerischen Städten nur so gespickt ist und jederzeit die Möglichkeit bietet, in die wilden, bewaldeten Gebiete im Landesinneren zu fahren. Wenn Ihnen noch Zeit bleibt oder auch als Tipp für eine spätere Reise empfiehlt sich auch eine Rundreise durch den Norden Norwegens. Tromso liegt ganz in der Nähe des Polarkreises und kann leicht mit einem Inlandsflug erreicht werden. Es ist hier zwar sehr kalt, aber es gibt natürlich auch hier atemberaubende Fjorde und das unvergleichliche Schauspiel der Aurora Borealis, die Polarlichter. Nun sind wir am Ende unserer Reiseempfehlungen angelangt, die hoffentlich Ihre Neugierde geweckt haben und sich in echte Abenteuer auf der Straße verwandeln lassen. Reisen und neue Länder besuchen öffnet im wahrsten Sinne des Wortes neue Horizonte und Lösungen lassen sich auch in herausfordernden Zeiten finden.

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